Wochenrückblick K18 & 19 und das Wort „Ende“

Das hat hier schon wieder ganz schön nachgelassen, oder? Ja, eindeutig. Aber was sollte ich auch schreiben? Sollte ich auf meinem Blog immer wieder davon berichten, wie ich zu Hause sitze und im Selbstmitleid bade? Womöglich hätte das niemanden interessiert, aber ja … es war nun mal so. Mittlerweile trage ich eine feste Schiene an der Hand und muss sie definitiv schonen, schonen, schonen. Da das Ganze natürlich mit Schmerzen verbunden ist, fiel Schreiben für ganze zwei Wochen aus. Und das hat mich wirklich runtergerissen, denn immerhin stand ich ganz knapp vorm Ende.  Es fehlten eigentlich nur noch drei Kapitel. Aber ich hatte die Wahl. Schone dich, oder riskiere eine OP. Und ich habe wirklich Schiss davor, denn ganz ausgeschlossen ist diese immer noch nicht. Aber nachdem mir mein Arzt grünes Licht gab, habe ich mich sofort wieder an die Tastatur gesetzt und langsam und vorsichtig getippt.

Und dann war es soweit … ich habe es geschrieben. Das Wort „Ende“ steht unter meinem Manuskript! Ich kann es immer noch nicht glauben, aber es ist tatsächlich geschafft.

Ja, so sieht es aus. Und es fühlt sich so unsagbar gut an. Denn ehrlich gesagt gab es gerade zum Schluss oft Phasen, in denen ich nicht mehr daran geglaubt habe. Ich war verzweifelt, wirklich  nah an meinen Grenzen und manchmal war ich kurz davor aufzugeben und das Manuskript in die Tonne zu kloppen. Das hatte eigentlich wenig mit einer Schreibblockade zu tun, denn die hatte ich zum Ende hin gar nicht mehr. Ich wusste ganz genau, was ich schreiben will.  Aber immer wieder habe ich mich verhaspelt und Elemente eingebracht, die einfach nicht gehen, unlogisch waren oder einfach nur keinen Sinn ergaben. Schwierig. Streichen? Nein, das ging nicht. Dann hätte die gesamte Geschichte keinen Sinn mehr ergeben und ich hätte es doch wegwerfen können. Das wollte ich aber nicht. Ich wollte dieses Buch verdammt noch mal beenden! Denn aufgeben zählt nicht.

Dann kam wieder meine Muse ins Spiel und brachte mich auf eine wunderbare Idee. Also druckt mein Drucker gerade in diesem Moment mein gesamtes Manuskript aus und dann werde ich es motiviert überarbeiten. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue. Und sobald das Baby komplett fertig ist, kann ich endlich sagen, dass ich mir einen weiteren Traum erfüllt habe. Ich habe meinen ersten Fantasy Roman geschrieben.

Anschließend fehlt nur noch der Klappentext, aber auch das bekommen wir hin. 🙂

Bis bald! Ich werde berichten …

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