NaNoWriMo 2017 – Woche 3

Kaum zu glauben, aber der November naht sich dem Ende und der NaNo ist damit fast vorbei.

Ich muss zugeben, dass ich in der letzten Woche nicht ganz so viel geschrieben habe. Privat hatte ich viel um die Ohren und auch mit den Büchern hatte ich einiges zu tun. Dann war ich natürlich oft ausgelaugt und hatte einfach zu nichts Lust. Ihr kennt das bestimmt.

Aber irgendwie habe ich es geschafft, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und zumindest etwas geschrieben. Überarbeiten muss ich doch sowieso. Und weil ich das dann tatsächlich fast jeden Tag durchgezogen habe (ich hatte mir einen Tag Pause gegönnt), habe ich eine tolle Routine bekommen.  Auch gestern hätte mein Tag bestimmt 37 Stunden haben dürfen, damit ich alles schaffe. Ich hatte Termine, musste wichtige Dinge erledigen und nebenbei ja auch noch irgendwann essen. Zuerst dachte ich, dass ich nichts mehr schreiben werde, aber als ich am Abend dann vor dem PC saß und die Zeit totschlagen wollte, habe ich einfach mein Manuskript geöffnet und aha … ich habe gestern die 40.000 erreicht. Also saß ich hier erst mal und habe mich riesig gefreut und neue Motivation und Energie getankt.

Mein Fazit der Woche:

Es ist kein Geheimnis, dass man wirklich jeden Tag schreiben sollte, damit man ein gutes Gefühl für seine Geschichte bekommt. Aber trotzdem habe ich mir immer gesagt: Du hast ja keine Abgabefristen, also darfst du auch mal 3 Tage Pause einlegen. Klar, theoretisch ist das in Ordnung. Jedoch bedeutet für mich eine Pause, dass ich schneller aus meiner Geschichte raus komme. Ich muss mich erst mal wieder reinlesen und verliere damit kostbare Zeit.

Wenn ich wirklich jeden Tag schreibe, und wenn auch nur 800 Wörter, dann bleibe ich im Fluss. Und meistens war es dann so, dass es mehr wurde. Wenn ich einmal drin war, ging es wie von alleine. Der NaNo war eine perfekte Gelegenheit, meine Routine zu finden.

Ich behandel das Schreiben wie meinen Beruf. Schreiben hat für mich hohe Priorität und wenn ich das erledigt habe, dann habe ich immer noch genügend Zeit, meine Hobbys zu pflegen. Das finde ich, ist übrigens genauso wichtig. Man tut etwas für sich ganz alleine und gibt der Seele damit Balsam.

 

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